Seminare zur Didaktischen Grundqualifizierung am ZHL
Duale Lehre kompakt – Wirksame Lehre gestalten
Die Abteilung Hochschuldidaktik hat für Lehrende der DHBW ein Qualifizierungsformat entwickelt.
Das Qualifizierungsformat besteht aus verschiedenen anwendungsnahen Workshops.
Zwei aufeinander aufbauende Basisveranstaltungen vermitteln Ihnen Grundlagenwissen für die Lehre. Wir empfehlen, beide Veranstaltungen in Präsenz zu besuchen, auch wenn Sie bereits etwas Erfahrung in der Hochschuldidaktik mitbringen.
Basisveranstaltungen:
Sie fangen an zu unterrichten und sind sich nicht sicher, wie Sie die Lehre angehen sollen? Dann sind Sie in diesem Workshop richtig. Sie wollen wissen, wie eine Lehrveranstaltung planen, wie Sie Studierende aktivieren können? Und Sie fragen sich, welche Rolle Sie bei Prüfungen haben und wie Sie diese vorbereiten? Fragen wie diese und viele mehr stehen im Zentrum dieser Basisveranstaltung, in der Lehr-Neuanfänger und -anfängerinnen einen Einblick in die Trickkiste erfolgreichen Unterrichtens eingeführt werden.
Sie sind mit den Grundlagen der Hochschuldidaktik vertraut. Das Aufbauseminar widmet sich nun schwerpunktmäßig den Lernstandskontrollen sowie schwierigen Situationen in der Lehre. Dabei werden die folgenden Fragen eine Rolle spielen: Welche Möglichkeiten zur Lernstandsüberprüfung im Semesterverlauf können den Lernfortschritt Ihrer Studierenden besonders gut begleiten? Wie gehen Sie mit schwierigen Situationen in der Lehre um? Und wie gelingt es, Studierende sowohl für die Berufspraxis als auch für die Forschung zu begeistern?
Darauf aufbauende Workshops zu den Themen:
Der Workshop widmet sich vor allem den folgenden Fragen: Welche Funktionen haben verschiedene Prüfungen? Was muss ich bei der Vorbereitung, Durchführung und Bewertung einer Prüfung beachten? Wie kann eine Prüfung so gestaltet werden, dass sie den Testgütekriterien entspricht, rechtlich fehlerfrei abläuft und für den Prüfling als auch für den Prüfenden fair abläuft?
Medien sind das Aushängeschild des Vortragenden! Sie helfen den Zuhörern, Präsentationsinhalte besser zu verstehen, aktivieren, tragen zur Motivation bei und erfüllen eine wichtige Aufgabe zum Erinnern der Inhalte. Im Zentrum des Seminars stehen deshalb folgende Fragen: Welche Möglichkeiten zur Visualisierung meiner Vortragsinhalte stehen mir zur Verfügung? Wie kann ich die Medien bestmöglich einsetzen und welche Fallstricke gilt es zu vermeiden? Welche Grundregeln gilt es zu beachten und welche Chancen kann ich dabei nutzen. Im Vordergrund steht nicht die technische Umsetzung von Visualisierungen, sondern das Konzept der Visualisierung und die Einbindung in die Lehre. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, (auch unter Zuhilfenahme von KI) an eigenen Visualisierungen zu arbeiten.
Seit dem Ende der Pandemie sind Lehrende und Lernende mit dem Konzept des Onlineunterrichts vertraut und auch die freie Verfügbarkeit von den gegenwärtig nutzbaren Applikationen Künstlicher Intelligenz hat die Online-Lehre noch einmal angeschoben. Doch wie lässt sich Online-Lehre gut gestalten? Wie lassen sich Studierende gut interaktiv einbinden, sodass auch Online-Lehrveranstaltungen zu einem Mehrwert für Lehrende und Lernende werden? Fragen wie diese stehen im Fokus des Kurzworkshops, der durch Input und Austausch gestaltet sein wird.
Viele Studierende nehmen Seminare, Vorlesungen und Übungen oft nur als zeitraubend wahr, schließlich würde es aus studentischer Sicht ja reichen, sich das Lehrmaterial zuhause anzusehen. Dabei stellt die aktive Verarbeitung gelernter Inhalte einen wichtigen Schritt im Lernprozess dar, der idealerweise schon in der Veranstaltung passiert. Der Workshop stellt deshalb Methoden ins Zentrum, die geeignet sind, Studierende in Präsenzveranstaltungen aktiv in den Lehr-Lernprozess einzubeziehen. Wie kann ich Studierende aktivieren und ansprechen? Wie lässt sich der Veranstaltungsbesuch hochhalten? Wie ermittele ich den Kenntnisstand meiner Studierenden, wenn ich sie nicht einzeln befragen kann? In diesem Workshop haben die Teilnehmenden die Zeit und die Gelegenheit, verschiedene interaktive Methoden kennenzulernen und einzelne Verfahren en Detail für das eigene Fach zu entwickeln.